Widerstand: Der Kampf für Demokratie geht weiter

  • das Civil Disobedience Movement (CDM)
  • ethnische Widerstandsorganisationen
  • People's Defence Forces (PDFs)
  • die National Unity Government (NUG)
  • unabhängige Medien
  • Frauen- und Jugendorganisationen
  • Gewerkschaften
  • humanitäre Initiativen
  • lokale Gemeinschaften und zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen

Um die komplexe politische Situation in Myanmar verständlicher zu machen, haben wir den Widerstand in fünf Bereiche gegliedert. Diese Kategorien dienen als Orientierung und sind nicht strikt voneinander getrennt. Ein Akteur kann mehreren Bereichen angehören oder unterschiedliche Rollen übernehmen.

 Der Kampf für Demokratie geht 
weiter

 

Als das Militär am 1. Februar 2021 die demokratisch gewählte Regierung stürzte, gingen Millionen Menschen friedlich auf die Straße. Lehrkräfte, Ärzt*innen, Verwaltungsangestellte, Studierende und Beschäftigte im ganzen Land verweigerten der Junta die Zusammenarbeit.

 

Die Antwort des Militärs war brutale Gewalt. Trotz Massenverhaftungen, Folter, Luftangriffen und tausender Toter bleibt der Widerstand bestehen. Er hat sich weiterentwickelt und umfasst heute ein breites Bündnis demokratischer und föderaler Kräfte.

 

  • das Civil Disobedience Movement (CDM)
  • ethnische Widerstandsorganisationen
  • People's Defence Forces (PDFs)
  • die National Unity Government (NUG)
  • unabhängige Medien
  • Frauen- und Jugendorganisationen
  • Gewerkschaften
  • humanitäre Initiativen
  • lokale Gemeinschaften und zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen

Diese Akteur*innen unterscheiden sich in ihrer Struktur und ihren Aufgaben. Gemeinsam verfolgen sie jedoch ein Ziel: das Ende der Militärdiktatur und den Aufbau eines demokratischen, föderalen und inklusiven Myanmar.

 

Die Militärjunta versucht, sich international als legitime Regierung zu präsentieren, aber das ist sie nicht! Die Junta hat die Macht mit Gewalt an sich gerissen und hält sie durch systematische Unterdrückung und Terror aufrecht. Ihre Herrschaft beruht auf Gewalt gegen die eigene Bevölkerung.

 

Deshalb lehnen wir jede diplomatische, politische oder wirtschaftliche Normalisierung der Junta ab. Internationale Zusammenarbeit mit Myanmar muss sich an den demokratischen Kräften des Landes orientieren und nicht an den Strukturen der Militärdiktatur.

 

German Solidarity Myanmar unterstützt diejenigen, die sich trotz enormer persönlicher Risiken für Freiheit, Menschenrechte und föderale Demokratie einsetzen. Wir sind überzeugt, dass es keinen dauerhaften Frieden ohne Gerechtigkeit geben kann. Die Verantwortlichen für Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und andere schwere Verstöße gegen das Völkerrecht müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Die Menschen in Myanmar, die seit Jahrzehnten für Freiheit kämpfen, verdienen mehr als unsere Anteilnahme. Sie verdienen unsere Solidarität.

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